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Freundschaft rational betrachtet
Geschrieben von: Sascha   
Dienstag, 02. Oktober 2007 um 19:54
Rational betrachtet kann man meine Freundschaften wie folgt einteilen:

Leute, die mir nützlich sind.
Sie haben bestimmte Talente, Mittel oder Kontakte, die für mich nützlich sein könnten um im Leben vorwärts zu kommen. Sie können über mir stehen, dann sege ich mit Neid zu ihnen herauf oder sie stehen unter mir. Der Großteil meiner Freunde gehört hier hin.

Leute, die ich akzeptiere.
Das sind die wichtigsten und zugleich auch seltesten Freunde. Sie sehe ich als gleichwertig an. Selbst, wenn sie mich in manchen Punkten übertreffen gibt es keinen neid, da ich an anderen Stellen besser bin.

Leute, an die ich mich gewöhnt habe.
Durch diese Menschen kann ich zwar nichts mehr Lernen oder erreichen, aber aus Gewohnheit gehören sie immernoch zu meinem Freundeskreis. Sehr wenige meiner Freunde gehören in diese Kategorie.



Das mag jetzt alles Kaltherzig klingen, aber im Grunde sucht sich jeder Mensch seine Freunde so aus.
Wir nennen sie dann nur nicht: nützliche menschen, gleichgestelte Menschen oder gewohnte Menschen.
Wir nennen sie: gute Freunde, beste Freunde oder einfach nur Freunde.

Und ich achte jeden von ihnen, keiner ist weniger wert nur weil ich ihn zum Freund hab weil er nützlich ist.
Er bleibt, was er ist... ein Freund.
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変態 ist Kunst
Geschrieben von: Sascha   
Dienstag, 25. September 2007 um 13:20
変態 (jap. für abweichend) oder auch einfach Hentai. Mit diesem Thema möchte ich mich heute befassen.
Verallgemeinert wird Hentai oft als Porno Comics, Mangas und Animes bezeichnet. Dies mag für die meisten Menschen treffend klingen, doch für mich sind sie noch etwas anderes.
Kunst.

So wie manche Menschen Aktfotografie als Kunst ansehen so sehe ich Hentais als Kunst an. Aktfotos sind ästhetisch, klar. Das sind Hentais oft genug nicht, aber da etwas gezeichnetes nicht auf etwas realem basieren muss können sie mehr ansprechen als nur unseren Sinn für Ästhetik. Sie regen die Fantasie an. Und Hentai Animes haben Pornos eines voraus. Sie haben eine Handlung!

Die prominentesten Beispiele wären wohl Bible Black und La Blue Girl. Und an diesen beiden Serien kann man noch etwas sehen:
Es werden Arten des Geschlechtsverkehrs gezeigt die nie möglich wären, bei Bible Black der Hermaphroditismus (Frauen mit männlichem Glied) und bei La Blue Girl die sogenannten "Tentacle Rapes" (Tentakel befriedigen Frauen durch jede nur mögliche Körperöffnung, meistens ohne deren Einwilligung).
Gerade letzteres findet bei vielen Leuten anklang. Zu meinem Leidwesen gibt es allerdings auch schwarze Schafe unter den Hentais, die vor Gewalt nur so strotzen, abgetrennte Körperteile bei Frauen, Blut ohne ende. Es ist eine sache in einem Hentai eine Frau zu sehen, die vergewaltigt wird (da dies in 90% der fällen damit endet, dass die Frau ihren Spaß dabei hat und es genießt. Also Quasi der schlimme Anfang zu einem guten Ende wird) aber zu sehen, wie ein Mensch mutwillig verstümmelt oder sogar getötet wird obwohl es nicht nötig wäre, (zwei Partner haben am Anfang Sex aber am Ende tötet der eine den anderen. In diesem Fall wird ein guter Anfang zu einem schlechten Ende) zeugt von einem Lebensverachtendem Geist.

Was ich mit diesem Beitrag sagen will ist folgendes. Man kann Hentais ansehen um sich aufzugeilen, klar, aber auch weil man sie schön findet. Wer lieber Hentais sieht als Pornos ist nicht zwingend krank oder hat kein Interesse an echten Menschen.

Danke für eure Aufmerksamkeit.
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